Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Arzneimittel-Therapie-Sicherheit, kurz AMTS, hat die sichere Anwendung von Arzneimitteln zum Ziel.
Vermeidbare Risiken für den Patienten, wie unerwünschte Arneimittelereignisse, sollen damit verringert werden.
Dabei wird nicht nur Wert auf die korrekte Einnahme gelegt, sondern auch auf die Therapietreue. Auch die Auswahl des richtigen Medikamentes und Wechselwirkungen der Medikamente untereinander werden berücksichtigt.
Laut dem Bundes-Gesundheitsministerium soll AMTS "ein integraler Bestandteil der Medizin und Pharmazie sein".

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schätzt, dass 10% aller Krankenhausaufnahmen in den Industrieländern auf unerwünschte Arzneimittelereignisse zurückzuführen sind. Daran sieht man, wie wichtig dieses Thema ist.
Zudem werden die Menschen immer älter und benötigen teils mehrere Medikamente, was wiederum zu mehr Wechselwirkungen zwischen den Arzneimitteln führen kann.

Einige Medikamente darf man nicht mit Milchprodukten einnehmen, andere sind nüchtern einzunehmen, wieder andere müssen mit dem Essen eingenommen werden.
Das Alter des Patienten, seine Lebensumstände, seine Begleiterkrankungen und die zusätzlich eingenommenen Mittel sollte man dabei auch berücksichtigen, was das Feld der AMTS so komplex macht.

Die Optimierung der Arzneimitteltherapie stand bei meinem dreijährigen Studium zum „Doctor of Pharmacy“ im Vordergrund.
Die „University of Florida“, an der ich studierte, ist dabei weltweit eine der, wenn nicht die, führende Universität, wenn es um die Umsetzung von Arzneimittelsicherheit für den Patienten geht.
Diese Zusatzqualifikation ermöglicht mir eine Zweittätigkeit als Tutor für die niedersächsische Apothekenkammer.
In dieser Funktion optimiere ich eine Vielzahl von Patientenfällen aus ganz Niedersachsen mit unterschiedlichsten Problemstellungen.
Die Arzneimitteltherapiesicherheit ist daher eine der Expertisen der Löns-Apotheke.